Nun ist es nur noch eine Woche, bis unsere Trekking-Tour nach Nepal beginnt. Irgendwie sollte es jetzt auch langsam losgehen, wir werden unruhig …
In den letzten Wochen haben wir noch viele Dinge erledigt. Wir haben die restlichen Ausrüstungsstücke gekauft, Medikamente besorgt, das Training vorangetrieben.
Was die Ausrüstung betrifft, haben wir uns jetzt doch je einen Duffle-Bag (Ortlieb, 85 Liter) gekauft. Und ich musste tatsächlich doch noch neue Schuhe kaufen, denn bei meinen alten Schuhen löste sich bei einer Testwanderung die Sohle ab. Inzwischen habe ich die neuen Schuhe ein paar Mal eingelaufen. Unser Budget für die Ausrüstung liegt jetzt wohl doch eher bei 4.000 EUR.
Die Reiseapotheke haben wir um Medikamente gegen Schmerzen, Durchfall sowie ein Antibiotika ergänzt. Außerdem haben wir uns gegen Hepatitis A und Typhus impfen lassen. Eine Tetanus- und Diphtherie-Impfung ist noch gültig.
Nach einer intensiveren Knie-Behandlung beim Chiropraktor habe ich in den letzten 4 Wochen mit meinem Trainer Alex insbesondere an der Stabilisierung des linken Knies und der Stärkung der wichtigsten Muskeln drumherum gearbeitet. Ich denke, es wird ausreichen. Wir werden sehen.
Vor zwei Wochen hatten sich die Flüge mit Turkish Airlines verschoben, das muss ich noch mal checken. Denn wir fliegen wohl einen Tag früher zurück als geplant. Eigentlich ist das nicht so gut, denn es kann wetterbedingt immer zu Verschiebungen kommen, auf die man im Gelände spontan reagieren muss. Wenn wir hinten raus terminlich zu knapp kalkuliert haben, kann das dann extra Stress geben, den wir wirklich nicht gebrauchen können. Immerhin scheinen wir wohl zumindest ab Dingboche alleine zu wandern, insofern können wir dann möglicherweise umplanen, ohne auf andere Rücksicht nehmen zu müssen.
Zwischenzeitlich hatte uns der Reiseveranstalter auch mitgeteilt, dass die Regierung die direkten Flüge von Kathmandu nach Lukla gestrichen hätte. Es hieß, wir müssten nun morgens um 3 Uhr erst einmal 5-8 Stunden zu einem anderen, kleineren Inlandsflughafen (Ramecchap) fahren. Alternativ könnten wir für ca. 700 USD Aufpreis mit dem Helikopter von Kathmandu fliegen. Nun ist es so, dass die Flugzeuge aus Kathmandu nicht gerade die sichersten sind, aber die Helikopter sind nicht gerade viel besser, eher schlechter. Anscheinend gibt es nun aber wieder eine Genehmigung der Flugverbindungen, so dass wir hoffentlich wie geplant fliegen können. Aber in Nepal muss man auf alles gefasst sein.
Eine Anfrage von mir, ob wir in Kathmandu Rupees tauschen sollten oder USD oder EUR mitbringen sollen, wurde ebenfalls beantwortet. Wir sollen für den täglichen Bedarf am Flughafen ruhig je 200 EUR in Rupees umtauschen und mit auf die Tour nehmen und dem Guide und den Trägern später EURO als Trinkgeld geben.
Zu guter Letzt das Wetter:
Tja, da bin ich ein wenig enttäuscht. In Kathmandu sind jetzt schon fast 30 Grad und in Lukla werden es wohl auch gute 14 Grad sein. Aber schon in Namche Bazar sind es nur knapp 10 Grad, in Dingboche nur noch 2 und am Everest Base Camp -2. Das wird ganz schön kalt. Vor allem Nachts. Ich hoffe, dass der Schlafsack von Yesim ausreicht, denn da haben wir einen etwas leichteren als meinen gekauft.
Drückt mal die Daumen, dass sich das Wetter noch deutlich verbessert!
Die kommende Woche ist noch einmal stressig. Viele Dinge müssen noch im Büro erledigt werden, zumal ich dann ja nicht nur für 3 Wochen verreist bin, sondern vielmehr kaum erreicht werden kann. Morgen feiert meine Mutter ihren 80. Geburtstag, da ist dann auch noch was los.
Also, auf in die letzte Woche …